Kategorie-Archiv: Leben in Thurnau

Mehr Kunst für die Thurnauer Herbstkirchweih

05.10.2011   Ort: Thurnau  Von: Alexander Hartmann  Bayerische Rundschau

Traditionsveranstaltung Der Verein “Pro Thurnau” und die Gemeinde wollen die Thurnauer Kirchweih beleben, um wieder mehr Besucher in die Töpfergemeinde zu locken.

 “Wir wollen den Charakter nicht ändern, aber unter anderem mehr Kunsthandwerker und Handwerker dazu bringen, dass sie als Fieranten mitmachen”, sagt Franziska Schnauder-Sanke, die Vorsitzende von “Pro Thurnau”. Schon bei der Herbstkirchweih am kommenden Sonntag werde man sehen, dass die erste Bemühungen von Erfolg gekrönt sind. So würden sich erstmals auch zwei Schreinereien aus dem Markt Thurnau beteiligen. Die “Holzschmiede” zeige ihre Produkte und lasse Kinder Vogelhäuschen bauen. Silvia Ebner von der “Holzwerkstatt mit Pfiff” werde mit Kindern Holzschiffchen basteln. “Auch ein Blumenladen ist unter anderem mit Dekoartikeln vertreten. Das ist auch eine Art Kunsthandwerk”, sagt die “Pro-Thurnau”-Vorsitzende, die keinen Kunsthandwerker- oder gar Töpfermarkt will (“Den haben wir ja beim gut besuchten Weihnachtsmarkt), aber doch hofft, dass das Handwerk neben den üblichen Jahrmarktständen in den kommenden Jahren mehr und mehr Platz einnimmt. Die Kunsthandwerker werden am Sonntag ihre Stände im übrigen nicht im gesamten Ortskern, sondern rund um den Marktplatzplatzieren. “Wir wollen, dass sich das Handwerk konzentriert präsentiert.

Erstmals mit Musik

Mit 50 Verkaufsständen werden rund zehn mehr aufgebaut sein als im vergangenen Jahr, weiß Sandra Bali, die sich in der Marktverwaltung um das touristische Konzept und so auch um die Kirchweih kümmert. Den Besuchern wird nicht nur ein größeres Angebot unterbreitet – sie werden erstmals auch musikalisch unterhalten. “Wir haben die Wiesenttaler engagiert, die auf dem Markt mit typischer Kerwamusik für Stimmung sorgen sollen”,sagt Franziska Schnauder-Sanke, deren Verein hierfür die Kosten trägt.

Gastronomie am See

Auch kulinarisch werde mehr serviert als Bratwürste und Fsichbrötchen. Erstmals werde es neben der “Schlossbräu” ein gastronomisches Angebot am See geben. “Dort werden auch Tische und Bänke aufgestellt”, teilt die “Pro Thurnau”-Vorsitzende mit. Schnauder-Sanke hofft, dass das Wetter der Herbstkirchweih keinen Strich durch die Rechnung macht, einer Veranstaltung, die mit der Sonderausstellung im Töpfermuseum und der Bilderschau der Fotofreunde im Schlossweitere Höhepunkte besitzt.

 

 

 Kirchweih in mittelalterlicher Kulisse 

 .

.

 

 

 Positano-Freunde bieten Leckeres

 

 

 

 

 Kirchweih in mittelalterlicher Kulisse 

 

 

12.06.2011 Freundeskreis http://www.thurnau-positano.de/wp-admin/post.php?post=60&action=editThurnau-Positano im Schlosshof (Fotos)

Im Schlosshof lecker Essen und Trinken.

Im Schlosshof lecker Essen und Trinken Am Pfingstsonntag, 12. Juni, findet im Schlosshof Thurnau das 3. Brau- und Genussfest statt. Veranstalter sind der Markt Thurnau, die Braufreunde Thurnau, der Freundeskreis Thurnau-Positano und der Gartenbauverein Berndorf. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit dem Bieranstich durch Bürgermeister Dietmar Hofmann und einem zünftigen Frühschoppen mit der Old Beertown Jazzband. Am Nachmittag und am Abend sorgt das Duo Hollywood für Stimmung. Der Freundeskreis bereitet Sau am Spieß und italienische Spezialitäten vor, die Gartenfreunde verwöhnen die Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Torten und Kuchen. Ausgeschenkt wird wie in den vergangenen zwei Jahren wieder das Bier der Thurnauer Braufreunde. Ferner werden an verschiedenen Ständen Produkte aus der Region zum Kauf angeboten. Der Eintritt zum Brau- und Genussfest ist frei.

Die Fotos sind auf der Seite:   https://fotothurnau.wordpress.com/

 

Hans-Peter Ströbel wechselt von der Uni ins Rathaus

THURNAU. Hans-Peter Ströbel ist der neue Verwaltungsleiter der Marktgemeinde Thurnau. Nachdem der Gemeinderat sich in seiner jüngsten Sitzung im nicht-öffentlichen Teil für den 28-jährigen gebürtigen Alladorfer entschieden hat, gab Bürgermeister Dietmar Hofmann die Entscheidung nun offiziell bekannt.

Ströbel ist gelernter Zimmermann und hat nach der Ausbildung die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hof besucht und dort den Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH) gemacht. Seit Juli 2007 ist er als verbeamteter Sachbearbeiter in der Personalabteilung der Universität Bayreuth tätig. Nebenbei hat er Internationale Wirtschaft und Entwicklung studiert.

Ströbel wird seinen neuen Posten am 1. April antreten.

Trompetengala in Thurnau

THURNAU. Weihnachtsstimmung bei Kerzenschein in der St.-Laurentius-Kirche in Thurnau: Mit festlichen Melodien von Bach bis Vivaldi machten Dekanatskantor Paul Bars an der Orgel und die Trompeter Michael Lindner und Evgeny Yatsuk ihren Gästen am Sonntagabend in der gut gefüllten Kirche ein ganz besonderes musikalisches Geschenk.

Für die festliche Trompetengala hatten die Veranstalter das Gotteshaus in warmem Lichterglanz erstrahlen lassen. Auf den Emporen flackerten Dutzende Kerzen und auf dem Boden des Kirchenschiffes erhellte ein weihnachtliches Lichterkreuz den Raum. Ein Heimspiel im wahrsten Sinne des Wortes hatte Organist Paul Bars. Der Thurnauer Dekanatskantor begleitete seine beiden Kollegen nicht nur mit seinem einfühlsamen Spiel, sondern setzte auch als Solist Glanzlichter mit Auszügen aus Werken von Bach, Böhm und Buxtehude.

Planungen für ein Dienstleistungszentrum auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofes

13.12.2010

THURNAU Von Heike Schwandt Es könnte ein großer Wurf für Thurnau werden, die Neugestaltung des seit Jahrzehnten brachliegenden ehemaligen Bahnhofsgeländes. Wenn die bereits weit gediehenen Pläne umgesetzt werden können, dann könnte auf diesem zentralen städtebaulichen Filetstück in absehbarer Zeit ein Dienstleistungszentrum, unter anderem mit Arztpraxen und anderen Versorgern aus dem Gesundheitsbereich entstehen.

Noch ist es ein wenig Zukunftsmusik, die da klingt, wie Bürgermeister Dietmar Hofmann bei einer Bürgerversammlung in der Thurnauer Schorrmühle zugab. Aber die Verhandlungen und Planungen sind bereits weit gediehen.

Seit 1989 wird für das Gelände zwischen der Berndorfer und der Bürgermeister-Kleinlein-Straße eine neue Nutzung gesucht. Doch das ist bei der lang gestreckten, schmalen Form des im Gemeindebesitz befindlichen Grundstücks nicht einfach. Dr. Volker Seitter, Allgemeinmediziner in Thurnau, stellte vor mehreren Jahren eine Voranfrage an die Gemeinde, weil er die Idee hatte, ein Ärztehaus auf dem schlauchartigen Grundstück östlich des ehemaligen Bahnsteiges zu bauen. Der Marktgemeinderat stand dieser Anfrage sehr positiv gegenüber und erklärte sich auch bereit, das Grundstück zu verkaufen.

Vor mehr als einem Jahr sei es dann in Thurnau zu einer „vielleicht schicksalhaften Begegnung“ gekommen, sagte Hofmann. Er habe sich damals mit Peter Singer von der Tiroler Firma Projekt Alpha getroffen, dem Miteigentümer des Gebäudes, in dem sich der Edeka- und der Agri-Markt befinden. Die beiden sprachen über die Entwicklungschancen der beiden Verbrauchermärkte in Thurnau und in diesem Gespräch sei es ihm, Hofmann, gelungen, Singer von der Idee zu überzeugen, auf dem Bahnhofsgelände mit der Gemeinde und verschiedenen Investoren ein Projekt zu entwickeln und umzusetzen. Schnell wurde klar, dass eine Realisierung nur sinnvoll ist, wenn auch das westliche Grundstück mit in die Nutzung einbezogen werden kann, das im Privatbesitz der Familie Gernet ist.

Mit ihrer Projektidee liefen die beiden in der Folgezeit offene Türen ein. Nicht nur die Familie Gernet zeigte sich „nicht abgeneigt, dass sich auf dem Gelände etwas tut“, auch die Sparkasse konnte Hofmann für ein solches Dienstleistungszentrum interessieren. Am 4. Februar 2010 saßen dann erstmals alle Beteiligten – Grundstückseigentümer, Nachbarn und potenzielle Investoren – an einem Tisch, erinnerte sich Hofmann. Nach vielen weiteren Gesprächen wurden Anfang Dezember schließlich die Pläne vorgestellt, auf die sich der Architekt von Peter Singer und der für die Gemeinde tätige Städteplaner Joachim Schmitz-Klopf geeinigt hatten. Angedacht sind zwei jeweils dreistöckige Gebäude mit Pultdach, die über einen schmalen Mitteltrakt miteinander verbunden sind. Entlang der Bürgermeister-Kleinlein-Straße und der zur Bahnhofstraße laufenden Verbindungsstraße könnten eine ganze Reihe von Autostellplätzen eingerichtet werden, eine neue Bushaltestelle gebaut und der gesamte Bereich begrünt werden. Denkbar sei im Moment, dass Allgemeinmediziner, die Sparkasse, eine Apotheke, ein Ergotherapeut, ein Logopäde, eine Zahnarztpraxis und eventuell auch das Bayerische Rote Kreuz, das in Thurnau derzeit dringend adäquate Räume sucht, ihr Domizil in diesem Dienstleistungszentrum aufschlagen könnten. Zudem wäre noch Platz für ein kleines Café und in den Obergeschossen können Eigentumswohnungen eingerichtet werden. Unter den Gebäuden sollen Tiefgaragen gebaut werden, um die Parksituation weiter zu verbessern.

Wie so oft steht und fällt das Projekt mit der Finanzierung. Bis Ende des Jahres sollen auf der Basis der vorgestellten Pläne die Kosten ermittelt werden, so dass Anfang 2011 die Interessenten – ob Mieter oder Investoren – entscheiden können, ob sie sich an diesem Thurnauer Zukunftsprojekt beteiligen wollen.

„Bei diesem visionären Projekt wird es am Ende nur Gewinner geben“, hofft Hofmann, sollte es zu einer Einigung und einem gemeinsamen Vorgehen kommen. hes

Buchvorstellung: „Von Morden und Menschen“

Von Christina Knorz Kurrier 25.11.2010 

BAYREUTH. Am Mittwochabend gab es im Ausstellungsraum der Uni-Bibliothek ein Kultur-Doppel. Der Neudrossenfelder Künstler Stephan Klenner-Otto präsentierte einige seiner Akademie-Köpfe, die er jüngst auch in Berlin ausstellte (wir berichteten). Die in Thurnau lebende Journalistin und Autorin Heike Schwandt las drei Stücke aus ihrem neu erschienenen – und ersten – Buch „Von Morden und Menschen“.

.

 Das Beste und das Schlechteste gleich vorweg: Schwandt hat großartig viele, tragende Ideen, die Geschichten spannen liebevoll lebensnahe Mikrowelten auf, die nicht zwangsweise nach wenigen Seiten zu Ende sein müssten. Nachteil: Sie lassen sich schwer vorlesen. Der knappen, lapidaren Sprache hört man die Heimat der Autorin im Journalismus an – was insoweit gut ist, dass sie pointiert schreibt, nur fehlt den Geschichten dadurch der ausgereifte literarische Duktus, das Prosaische. Kurz: Man muss die Geschichten im Stillen lesen – und lesen sollte man sie, denn sie sind zum größten Teil ganz wunderbar; ob sie von Menschen, Zwergen oder Tieren handeln, in Frankreich, Amerika, Hamburg oder Bayreuth spielen. Schwandt scheint ein großer Menschen-Freund zu sein, mit einem genauen Ohr für die Zwischentöne des alltäglichen Pulsschlags, für alte, sonderliche und besondere Menschen, die schnell durch den Wahrnehmungs-Gulli fallen. Etliche Geschichten streifen die Melancholie von Alter und Einsamkeit, finden aber meist einen humorigen Dreh und vermeiden so, in Selbstmitleid zu versinken. Wie die Geschichte der alleinstehenden Berlinerin Luise König, die erst vor dem komplizierten Berliner Nahverkehrssystem verzweifelt, dann aber eine gewitzte Lösung findet. Oder den Nashorn-Liebhaber Herrn Mattis, der aus Mangel an Übung nicht weiß, was er mit seinem Herzen anfangen soll, dann aber doch den entscheidenden Wink versteht. ..
Von hinten wie von vorne 
Das Buch hat zwei Titelbilder, zwei Anfänge und versammelt von der einen Seite zehn Geschichten über Menschen, dreht man es um seine horizontale Achse findet man zehn kurze Mordgeschichten. Über Frauen, die sich kaltblütig ihrer Männer entledigen, unzufriedene Angestellte, die ihrem Chef ein Killerkommando auf den Leib hetzen und Sportsfreunden, bei denen aus Spaß Ernst wird. Zugegeben: Es finden sich einige unnötige motivische Parallelen zwischen den Handlungen. Aber ihre Geschichten gehören sicherlich zu den besten, die hiesige Autoren in jüngster Zeit zwischen Buchdeckel gepresst haben. Das Buch hat zwar „nur“ 20 Geschichten, als literarischer Adventskalender eignet es sich aber doch. Seine vier Lieblingsgeschichten kann man ja einfach noch mal lesen.   .
INFO Heike Schwandt: Von Morden und Menschen – Kurzgeschichten. ClauS Verlag, Chemnitz. Mit zwei Titelbildern von Stephan Klenner-Otto. 160 Seiten. ISBN: 9 78 39 35 84 22 80

34-Jähriger fährt im Drogenrausch auf Polizeiauto

A70/THURNAU. Etwa 1.500 Euro Sachschaden entstand am Freitagvormittag, weil ein 34-Jähriger vor einer Verkehrskontrolle auf ein Polizeifahrzeug auffuhr.

Der 34-Jährige viel einem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer gegen 10 Uhr durch seine unsichere Fahrweise auf. Der Autofahrer meldete seine Beobachtung der Einsatzzentrale und folgte dem alten 3er BMW. An der Anschlussstelle Thurnau-Ost lotste ein uniformierter Streifenwagen der Verkehrspolizei den 34-Jährigen aus dem Landkreis Hassfurt von der A70. Dieser hielt aber nicht auf der Staatsstraße an, sondern fuhr mit geringer Geschwindigkeit auf den Streifenwagen auf. 

Der Grund für die unsichere Fahrweise und den Auffahrunfall war schnell gefunden. Ein Drogenschnelltest verlief positiv, was eine Blutentnahme nach sich zog. Die Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige bereits in Gefrees mit seinem Fahrzeug eine Leitplanke touschierte. Seine Fahrt führte dann über die A9 auf die A70. Auf dieser Strecke muss es zur Gefährdung von mehreren Verkehrsteilnehmern gekommen sein. 

Diese Verkehrsteilnehmer werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Kulmbach unter der Telefonnummer 09221/609-0 zu melden.